#Kräuterwind aus dem Westerwald auf der Festung Ehrenbreitstein

Im Eingangsbereich der Festung Ehrenbreitstein gibt es auch jede Menge Andenken und nützliche Dinge zu kaufen. Besonders überrascht war ich, als ich Kräuterwind entdeckte. #Kräuterwind habe ich durch Twitter #Kräuterwind kennengelernt.

Kürzlich berichtete unter anderem Katja Wegener vom WellSpaPortal über das Lindner Hotel & Sporting Club Wiesensee wo sie mit anderen Bloggern #Kräuterwind erleben konnte.

Kräuterwind

20140902_130008„Kräuterwind – Genussreich Westerwald“ ein regionales Netzwerk von mehr als 100 Partnern, die für bewußten und regionalen Genuss stehen. Kräuterspezialisten, Manufaktuen, Gärten, Gastwirte und Touristikunternehmen haben sich der heimischen Wildpflanze verschrieben. Dieses Projekt sorgt mit seinen zahlreichen Themen- und Angebotsfeldern nicht nur für Abwechslung auf dem Teller, Gärten öffnen ihre Pforten und unterschiedlichste Workshops bringen die regionale Natur näher.

10584827_864691803570836_35371682_n 10705145_864691233570893_260392177_nKräuterwind umfasst neben Kräuterwirten auch Gartenrouten mit über 40 Gartenstationen, geführte Kräuterwanderungen und traditionelle Manufakturen wie Brennereien, Imker, Marmeladenmanufakturen, Fromagerien, Ölmühlen und ein Nudelhof. Eine Vielzahl an speziellen Kräuterwind Produkten werden so entwickelt und in den Vertrieb gebracht. So ist regionales Bewußtsein nicht nur ein Lippenbekenntnis sondern ein gelebtes Genussreich. Handgemachte Dinge kommen von Herzen und lassen so Wertigkeit neu definieren. Fast vergessene Techniken und das Luxusgut Zeit veredeln das Gute zum Außergewöhnlichen. So macht Kräuterwind im Rhythmus der Jahreszeiten den kulinarischen Geschmack, die Produkte und das Leben im Westerwald spürbar.

Festung Ehrenbreitstein 5000 Jahre Geschichte

Fotoausstellung

Fotoausstellung

Erste Siedlungsspuren werden auf ca. 3000 v. Chr. datiert. Wir wandern also durch 5000 Jahre Geschichte hier auf der Festung. Zuerst geht’s in die Fotoausstellung im Ungenannthaus. Meine Tochter fotografiert genauso gerne wie ich und war begeistert von den alten Fotoapparaten die dort ausgestellt sind. Interessiert schaut sie sich auch die vielen alten und modernen Fotografien an

Festung Ehrenbreitstein – Geschichte zum anfassen

Roemerhelm)Die Festung Ehrenbreitstein, so merken wir schnell ist bestens geeignet für einen Tagesausflug. Was mir und meinen Kindern besonders gut gefallen hat, war die Ausstellung Geschichte zum anfassen des Landesmuseum Koblenz. Hier können die Kinder nach Herzenslust alte Wachstafeln der Römer beschreiben, ein Jurten Zelt aus der Steinzeit betreten, Alltagsgegenstände aus der Geschichte anfassen und ausprobieren. Wie schwer ist eigentlich ein Römer-helm? Wieviel sieht man durch die Sehschlitze eines Ritterhelms? Diesen und vielen anderen Fragen können Kinder und solche die es immer noch sind hier nachgehen und alles ausprobieren.

Testergebnis meiner Kids: „Mama hier müssen wir unbedingt noch einmal hin!!!“

Endlich Pause mit himmlischem Ausblick

Wir haben an diesem Nachmittag längst nicht alles gesehen und ausprobiet, was die Festung zu bieten hat. Daher auch unser Beschluss, dass wir unbedingt nochmal die Festung Ehrenbreitstein besuchen müssen. Vielleicht fahren wir dann mit dem Auto hinauf und parken direkt vor der Festung auf dem großen Parkplatz.

Gastronomie-Festung-Ehrenbreitstein

Gastronomie-Festung-Ehrenbreitstein

Jedenfalls waren wir hungrig und durstig, als wir den oberen Platz der Festung erreichten. Zielstrebig steuerten die Kids auf den Biergarten zu, der im Schatten schöner großer Bäume liegt. Im Biergarten gibt es nur Selbstbedienung. Wer es etwas gehobener möchte, kann sich gegenüber im Restaurant niederlassen. Besonders gut finde ich das Zahl- und Bestellsystem. Hier ist ein vordrängeln von vornherein ausgeschlossen. Zuerst geht es an die Kasse zur Auswahl der Speisen und Getränke. Getränke- und Essensausgabe sind übrigens getrennt voneinander, was einen flüssigen Ablauf und kürzere Wartezeiten gewährleistet. Kleiner Tipp für Currywurstfans – hier oben gibt es sensationell leckere Currywurst mit Pommes, die ich auf Wunsch meiner Kids bestellt habe.

-Liebesschloesser-Festung-Ehrenbreitstein

-Liebesschloesser-Festung-Ehrenbreitstein

Frisch gestärkt haben wir noch den fantastischen Ausblick von hier oben genossen. Bei schönem Wetter kann man hier kilometerweit ins Land schauen. Der Blick über Koblenz und das Deutsche Eck ist einfach unbeschreiblich romantisch. Davon zeugen auch die Liebesschlösser verliebter Paare an der Brüstung. Viele der Schlösser sind wunderschön verziert und mit Datum versehen. Ein schöner Brauch, der an vielen Sehenswürdigkeiten auf der ganzen Welt zu finden ist.

So langsam ziehen dunkle Wolken auf. Zeit für uns den Rückweg anzutreten. Mit der Seilbahn fahren wir gemächlich runter. Mit dem Einsatz von 1,05€ und Muskelkraft prägen sich meine Kids schnell noch Gedenkmünzen der Festung Ehrenbreitstein.

20140902_155941Was wäre ein Besuch am Deutschen Eck ohne die Besichtigung des Kaiser Wilhelm Denkmals an der Stelle wo die Mosel in den Rhein mündet. Wie lange ich aus der Schule bin merke ich spätestens bei der Frage, was das alles für Fahnen sind. Die Bedeutung ist kein Problem für mich, denn es sind die Landesfahnen unserer Bundesländer. Einige davon kenn ich auch noch aus meiner Schulzeit (sind seit damals einige Jahrzehnte vergangen), aber die Flaggen der „neuen“ Bundesländer sind ein Buch mit sieben Siegeln für mich. Aber wozu gibt es Smartphones und Suchmaschinen? Zuhause wird es für mich erstmal Flaggenkunde geben, ganz bestimmt. ^^

FreizeitCARD | CARTE Loisirs – Spaß, Erlebnis, Eintritt: Alles inklusive!

Der Tag war spannend und hat uns viele neue Eindrücke gebracht. Für uns steht jedenfalls schon heute fest: wir kommen auf jeden Fall nochmal nach Koblenz, denn hier gibt es noch viel für uns zu entdecken. Was dann auf keinen Fall bei unseren Touren fehlen darf ist die FreizeitCARD. In der nächsten Saison dann auch für meine Kinder.

Achtung: Leider gibt es die FreizeitCard ab April 2015 nicht mehr.

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Das erste Weiße Dinner Trier war ein voller Erfolg

Hervorgehoben

Erstes Weiße Dinner in Trier war ein voller Erfolg

Eine stimmungsvolle Kulisse bot der Viehmarkt beim ersten Weißen Dinner in Trier.

Das erste Weiße Dinner Trier – Strahlender Sonnenschein verwandelten Samstagabend den Viehmarkt in eine edle Kulisse für das erste Weiße Dinner in Trier.

Wer am Samstagabend über den Viehmarkt in Trier schlenderte, staunte nicht schlecht über das, was er dort sah. Mitten auf dem Platz dinierten 310 weiß gekleidete Menschen an edel gedeckten Tischen. Georg Heinen, Organisator des Rosenmontagumzugs, brachte die deutschlandweite Bewegung Weiße Dinner, auch bekannt als Diner en blanc, nach Trier. Weiterlesen

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Interview mit Kathrin Schnitzius, Mosel-Weinkönigin 2013/14 Teil 2

Rheinland-Pfalz-Blogger<<<<<<<Zum ersten Teil

Ihre Hobbys sind tanzen, lachen, Querflöte spielen, Freunde und Wein. Wie viel Zeit bleibt einer Mosel-Weinkönigin für Freunde, Familie, Hobbys und Partnerschaft? Das Amt der Mosel-Weinkönigin ist auf jeden Fall sehr zeitintensiv, das steht an erster Stelle. Und dann ist es manchmal so, dass das andere in den Hintergrund rückt. Ich versuche aber, so viel Zeit wie möglich auch mit Freunden und Familie zu verbringen. Heute und Morgen sind zum Beispiel die Termine tagsüber und dann kann ich schon abends die Zeit mit Familie und Freunden verbringen. Ich versuche das alles zu kombinieren und bisher klappt das auch ganz gut. Meine Freunde wissen ja dass ich Mosel-Weinkönigin bin und finden das auch ganz toll und sie unterstützen mich da auch. Und es ist jetzt nicht so, dass man sagt da ist irgendjemand sauer wenn man mal absagt und ich nicht irgendwo dabei sein kann. Also es klappt gut.

So ein Leben als Mosel-Weinkönigin ist sehr anstrengend. Unsere Wellness-Expertin Tanja Klindworth (SPANESS) möchte gerne wissen, ob Sie Wellness mögen und falls ja: Welche Art von Wellness bevorzugen Sie? Ich bin ein ganz ganz großer Wellnessfan und ich liebe einfach Massagen, das finde ich toll zur Entspannung. Ich hatte diese Woche auch Geburtstag und da haben mir meine Freunde auch fleißig Wellnessgutscheine geschenkt. Weil sie gesagt haben: „Ja du hast ja jetzt so viel zu tun und viel Stress ab und zu mal. Hier zur Entspannung, das magst du doch gerne“

2013-08-04 18.00.55Melanie Schellack (Das grüne Netzwerk) schreibt uns: „Ich würde gerne wissen: Welche Rebsorten werden angebaut?“ Hauptsächlich wird an der Mosel Riesling angebaut. Das macht ungefähr 60% der Rebfläche aus. Einfach darum, weil wir hier die perfekten Anbaubedingungen für Riesling haben. Eben die Steilhänge, die Flüsse, das Klima und der Schieferboden. Das sind alles tolle Voraussetzungen für den Riesling. Die lange Vegetationsperiode, die wir an der Mosel haben, das alles bietet die perfekten Bedingungen. Dann wird als zweite Rebsorte der Müller Thurgau angebaut und jetzt immer mehr im Kommen sind die Burgundersorten Weißburgunder und Grauburgunder. Dann ist an der Obermosel die Spezialität der Elbling, das ist was ganz besonderes. Früher wurde der Elbling in ganz Deutschland angebaut, mittlerweile ist er eigentlich nur noch an der Obermosel zu finden. Also eine Besonderheit, die dort im großen Stil angebaut wird. Und dann sind wir mittlerweile bei 10% Rotweinsorten vor allem Spätburgunder und Dornfelder.

Über Twitter erreichte uns die Frage von @immofux (Björn Gauger): Warum ist der Riesling die Hauptsorte unter den Weinen? Wie ich eben gesagt habe, sind das sind besonderen Anbaubedingungen, also grundsätzlich in ganz Deutschland aber besonders wir an der Mosel haben. Die einfach anders sind als in anderen Ländern. Ich hab es eben schon gesagt, die Bodenverhältnisse, die klimatischen Verhältnisse, weil die Rebsorten haben verschiedene Ansprüche. Eben an das Klima, wie warm ist es, an welchem Standort wachsen sie. Und der Riesling findet halt hier an der Mosel die perfekten Voraussetzungen.

2013-08-04 18.01.26Markus Meier möchte noch gerne wissen, wie der Jahrgang 2013 wird. Also der Weinjahrgang 2013 ist sicherlich nicht einer der einfachsten Jahrgänge. Wir hatten, gerade was die Witterung anging, in der Vegetationsperiode nicht so viel Glück in diesem Jahr. Das heißt, dass die Erntemengen wahrscheinlich geringer ausfallen werden. Also die Mengen, die die Winzer gelesen haben sind nicht so hoch wie in vergangenen Jahren. Aber ich glaube, dass ist auch das Besondere am Weinbau, das man jedes Jahr neue Voraussetzungen hat. Man hat nicht immer das Gleiche im Weinberg. Aber ich denke das, was jetzt geerntet wurde eine gute Qualität hat und wir uns auf jeden Fall freuen können auf den Weinjahrgang 2013.

Welchen Wein bevorzugen Sie persönlich? Ich persönlich trinke sehr gerne einen Riesling, weil er eben ja so etwas frisches Fruchtiges hat, aber auch die Minerälität, die wir hier durch unsere Böden hier haben ganz toll wieder spiegelt. Was mich am Riesling so fasziniert ist, dass er so viele Facetten hat. Also jetzt ein trockener mineralischer Riesling oder dann bis hin zu einem edelsüßen Riesling, den man dann auch über Jahre lagern kann. Also diese Vielfalt, die der Riesling mit sich bringt. finde ich ganz toll und daher ist es auch ein Wein, den ich sehr gerne trinke.

Doreen Brumme, freie Journalistin, möchte gerne wissen, wie viel Wein eine Weinkönigin dienstlich und außerdienstlich trinkt. Das ist ne gute Frage. Also dienstlich ist es natürlich so, meistens bin ich mit dem Auto unterwegs, da wird sich natürlich zurückgehalten. Es ist so, dass man da wo man hinkommt, gerne probieren möchte – was haben die Winzer im Angebot? Außerdienstlich bin ich schon jemand der mit Familie und Freunden abends eine gute Flasche Wein aufmacht. Oder wenn man sich am Wochenende trifft oder im Garten zusammensitzt, da wird schon die eine oder andere Flasche dann mal getrunken.

2013-08-04 16.50.00Jürgen M. Beith, aus der Facebook Gruppe Weintrinker, möchte gerne wissen: Mich interessiert, warum unsere Konsumweine heutigen Tages nahezu alle so alkohollastig daherkommen müssen. Das hängt sicherlich mit am Klimawandel, das die Alkoholgehalte höher werden. Dadurch, dass wir teilweise heißere Sommer haben, ist auch die Zuckerproduktion angestiegen in den letzten Jahren ganz deutlich. Und es ist ja der Zucker, der in Alkohol umgewandelt wird bei der Gärung. Dadurch entstehen teilweise höhere Alkoholgehalte. Wobei ich sagen muss, dass wir an der Mosel deutlich weniger haben. Wir an der Mosel haben geringere Alkoholgehalte, wenn man das im Vergleich mit anderen Anbaugebieten sieht. Das ist eigentlich schön für den Konsumenten, dann kann er auch mal ein Glas mehr trinken.

Eine weitere Anmerkung: Ich erinnere mich außerdem an Zeiten als Moselweine noch mit angenehmen 8,5 bis 9,5 Vol.% im Handel waren, die noch nach der Traube und nicht massiv nach ihrem Terroir schmeckten. Danke und Grüße von der württembergischen Weinstraße. Mit den 8,5 bis 9,5 Vol.% da kommt es drauf an, wie der Wein ausgebaut ist. Also beim lieblichen Wein sind wir immer noch in der Spanne vom Alkoholgehalt. Denn da ist es ja so, die Gärung wird irgendwann unterbrochen. Also der Zucker wird in Alkohol umgewandelt und weil man ja noch einen gewissen Teil Restzucker haben will, wird dann irgendwann gestoppt und man hat nicht so viel Alkohol. Wenn man den Wein jetzt trocken ausbaut, dann wird ja länger vergoren. Das eben der Restzucker komplett vergoren ist und dann wird auch mehr Alkohol produziert. Die Angaben, die er hier gibt, sind auf jeden Fall im lieblichen Bereich zu finden beim Moselwein. Im trockenen Bereich sind sie dann etwas höher.

Aus dem hohen Norden erreichten uns die Fragen von Sabine Temme-Kindler (Erspüren und genießen): In unserer Kultur gibt es viele Veganer. Unter ihnen befinden sich auch viele Weintrinker. Ein Problem der Veganer, sie trinken keinen Wein, der durch Gelatine gefiltert wurde. Wie reagieren die Weinindustrie, speziell die Mosel-Weinbauer auf das sensible Thema? Grundsätzlich sagt man, die Qualität entsteht im Weinberg, aber es ist so, dass im Keller zur Klärung und Stabilisierung vom Wein Hilfsstoffe eingesetzt werden. Da ist dann zum Beispiel Gelatine ein Thema. Das eben dazu führt, dass Veganer sagen: ok wir möchten das nicht trinken. Es ist aber grundsätzlich so: Das Produkt kommt mit den Stoffen in Kontakt, aber sie werden im Nachhinein wieder aus dem Wein herausgeholt. Also sie kommen in den Wein rein, sorgen dafür dass der Wein sich besser klärt und absetzt und werden dann durch die Filtration wieder aus dem Wein rausgenommen, sodass letztendlich in der Flasche dann nur noch Spuren davon übrig sind. Es gibt aber mittlerweile einige Winzer an der Mosel die sich davon distanzieren und sagen wir verzichten auf diese Hilfsmittel und bauen unsere Weine ohne diese Mittel aus und dann ist da auch was für Veganer dabei.

Getränke - Wein - Wasser - Saft - Spirituosen - Kaffee - Tee -Es gab früher die Bezeichnung Diabetikerwein im Volksmund. Demnach wurden bestimmte Weine mit „Für Diabetiker geeignet“ gekennzeichnet, da man davon ausging, dass Fruchtzucker gesünder wäre als Saccharose. Nach aktuellen Erkenntnissen jedoch ist diese Bezeichnung und Annahme unzulässig. Diabetiker können zwar normalen Wein trinken, jedoch nur in moderaten Mengen. Empfohlen werden sehr trockene Weine, da diese einen geringeren Zuckergehalt vorweisen.

Welche trockenen Moselweine können Sie unseren Lesern als Mosel-Weinkönigin empfehlen? Es ist grundsätzlich so, dass es verschiedene Arten von Diabetikern gibt, da kommt es noch mal auf den Einzelfall an. Grundsätzlich sagt man, dass besonders Rotwein gut für Diabetiker geeignet ist. Und da haben wir mittlerweile ganz tolle Angebote an Spätburgunder an der Mosel. Ein trockener Spätburgunder ist bestimmt ein geeigneter Wein.

Es gibt grüne und braune Weinflaschen. Welchen Unterschied macht es, ob ein Wein in einer grünen oder braunen Flasche abgefüllt wurde? Das hängt sehr mit der Philosophie des Weingutes zusammen, Flaschenfarbe, Flaschenform das ist etwas, was jeder Winzer für sich selbst entscheidet was ihm gefällt und was er bevorzugt. Und was dann auch zu seiner restlichen Ausstattung von Etikett und Verschluss zusammenpasst.

Ihre Kollegin aus Kenn hatte 2007 mal einen sehr schönen Vortrag über Wein und Schokolade gehalten. Welche Spezialitätenrezepte haben Sie für unsere Leser? Grundsätzlich finde ich ist Wein und Speisen ein ganz tolles Thema. Weil es nämlich so ist: Es ist teilweise verrückt, aber Weine schmecken anders, wenn man sie zum Essen trinkt. Und da finde ich es ganz spannend auszuprobieren welche Rebsorte oder welcher Wein passt zu welcher Speise. Viele Leute meinen,: Ja wenn ich ein süßes Dessert esse, kann ich keinen Wein zu trinken! Aber da kann man natürlich einen edelsüßen Wein zu trinken. Oder eben zu einem leichten Fischgericht passt zum Beispiel eher ein Elbling von der Obermosel. Die Kombination von Wein und Speise finde ich generell interessant. Da lohnt es sich auf jeden Fall, auszuprobieren.

Sabine Maier (Weinglasringe) möchte gerne wissen, ob Sie bei Veranstaltungen immer Ihr eigenes Glas erkennen. Ob ich mein eigenes Glas erkenne? Also es ist jetzt nicht so, dass ich ein spezielles Glas mitbringe zu den Veranstaltungen, sondern ich bekomme dann meistens das Glas von den Veranstaltern, was dann auch die Gäste haben. Ich pass gut drauf auf, es ist ein wertvoller Inhalt.

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Was halten Sie vom Trend, Weingläser mit Schmuckstücken zu kennzeichnen? Also ich denke für Partys oder größere Events ist es bestimmt eine gute Sache, um das Glas wieder zu erkennen. Mir persönlich ist bei einem Glas die Form und die dicke des Glases wichtig. Weil das beeinflusst auch den Geschmack vom Wein und wie man den Wein probieren

kann. Meistens sind es so tulpenförmige Gläser, die unten ein bisschen bauchig sind und oben zusammengehen. Dann entfalten sich die Aromen ganz toll. Also es sind mehr die Art und die Form des Glases, die mir wichtig sind.

Warum gibt es regionale Weingläser? Das kommt noch von früher. Da war es so – schon die Römer haben hier an der Mosel Wein angebaut und da gab es dann eben diese Römergläser in den Gebieten, in denen die Römer sehr vertreten waren. Ich glaub, das hat sich so über die Jahre entwickelt, das jede Region ein typisches Weinglas hergestellt hat. Mittlerweile geht man eher so weg davon und geht zu den eleganteren und moderneren Weingläsern. Eben nicht mehr dieser Römerkelch, sondern man hat festgestellt, wie ich eben schon gesagt habe, dass gerade das Glas einen unglaublichen Einfluss hat auf den Weingenuss. Wenn man mal den gleichen Wein aus verschiedenen Gläsern probiert, dann wird man vielleicht überrascht sein. Aber es ist wirklich so je nachdem wie das Glas geformt ist entfaltet sich der Wein anders. Und deswegen gibt es mittlerweile viele Firmen, die ganz tolle Gläser herstellen. Da werden die Gläser mehr der Rebsorte oder dem Wein nach kreiert, statt nach irgendwelchen regionalen Gegebenheiten.

2013-09-25 09.44.50Noch eine letzte Frage von Oliver Ritzmann (freier Journalist rtzbild): Die Region Trier ist ja auch eine Viez-Region, wie steht der Viez (von „Vize“) zum Wein bzw. die (Trauben-)Weinkönigin zum Apfelwein? Grundsätzlich sag ich jetzt nicht es gibt nur Wein und alle anderen Getränke sind schlecht, auf keinen Fall. Ich bin halt jemand der begeistert ist vom Wein, also Traubenwein. Weil es so viele Facetten gibt, die Rebsorte, der Jahrgang, der Winzer, die Lage das sind so die ganzen Dinge die einen Wein prägen und ihn so vielfältig machen. Das ist das was mich am Wein begeistert. Aber ich bin jetzt nicht jemand der sagt andere Getränke sind schlecht. Ich muss jetzt gestehen ich habe noch nicht viel Apfelwein getrunken, aber lass mich gerne davon überzeugen.

Vielen Dank Kathrin Schnitzius für das tolle Interview, vor allen Dingen, weil wir so viel lernen durften. Die Rheinland-Pfalz Blogger wünschen Ihnen ein erfolgreiches Jahr als Mosel-Weinkönigin 2013. Zum Abschluss möchte ich Ihnen noch ein kleines Geschenk als Dankeschön überreichen. Zwei Weinglasringe für einen stressfreien Weingenuss bei Ihren vielen Terminen. Super, vielen Dank. Perfekt, Dankeschön.

 

Es war ein tolles Gespräch mit der Mosel-Weinkönigin. Ich konnte viel lernen über Weinanbau, den richtigen Genuss und weiß jetzt jeden guten Tropfen noch mehr zu schätzen. Ich bedanke mich bei unseren Fans und Followern für die vielen tollen Fragen, die unserer Mosel-Weinkönigin, Kathrin Schnitzius, sehr gefallen haben. Wer gerne die Begeisterung hören möchte, mit der Kathrin Schnitzius über Wein, Essen und die Mosel spricht, der kann sich auf unseren ersten Podcast freuen, der in Kürze hier erscheinen wird.

Im Gespräch mit der Mosel-Weinkönigin, Kathrin Schnitzius

Im Gespräch mit der Mosel-Weinkönigin, Kathrin Schnitzius

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Interview mit Kathrin Schnitzius, Mosel-Weinkönigin 2013/14 Teil 1

Hervorgehoben

Heute waren wir mit der amtierenden Mosel-Weinkönigin, Kathrin Schnitzius aus Kröv zum Interview in der Kartoffelkiste in Trier verabredet.

Die 22-jährige Weinbaustudentin aus Kröv erzählt uns aus Ihrem Alltag als Mosel-Weinkönigin, von Kindheitserinnerungen auf dem elterlichen Weingut Schnitzius-Engels und den Wunsch Weinkönigin zu werden. Außerdem erklärt sie uns, welche Eigenschaften die das Weinanbaugebiet Mosel so besonders machen und von edlen und seltenen Weinen.

2013-10-19 14.19.35Wie kommt ein Blog an ein Interview mit der Mosel-Weinkönigin, werdet ihr euch sicher Fragen. Kürzlich konnten wir beim Dreh des Pinnwand TV (Link folgt) am Moselufer dabei sein. Interviewpartnerin war unter anderem die Mosel-Weinkönigin, Kathrin Schnitzius.

Ein kleiner Hinweis von Frank Weiersbach genügte und wir fragten die sympathische Studentin nach einem Gesprächstermin für die Rheinland-Pfalz Blogger. Sofort schaute sie in ihren Terminkalender und wir verabredeten uns für den kommenden Freitag.

Ein Blick ins Netz verriet uns, dass wir in vielen Berichten die gleichen Inhalte finden konnten. Also haben wir unsere Follower auf Facebook, Twitter und Google+ gebeten uns ihre Fragen an die Mosel-Weinkönigin zu stellen.

Dabei kam ein interessantes und lehrreiches Interview heraus. Kathrin Schnitzius fand die Fragen nicht nur originell, sondern erfrischend anders und wir hatten ein lockeres Gespräch.

Hier also der erste Teil unseres Interviews mit Kathrin Schnitzius, Mosel-Weinkönigin 2013/14.

Wer nicht lesen möchte, kann auch auf unseren ersten Podcast warten, der hier in Kürze erscheinen wird.

Kathrin Schnitzius, Mosel-Weinkönigin 2013/14

Kathrin Schnitzius, Mosel-Weinkönigin 2013/14

Wie erlebten Sie Ihre Kindheit im elterlichen Betrieb? Ich bin im Weingut aufgewachsen, das heißt, die Verbindung zum Wein war schon immer da. Das hieß dann auch als Kind immer bei der Traubenlese dabei sein, oder dann am Kelter den frischen Most probieren dürfen, den Traubensaft. Dann bekommt man auch mit, wie viel Spaß die Eltern an dem Beruf haben.

Mein Papa hat immer davon geschwärmt, wie abwechslungsreich der Beruf ist, draußen im Weinberg, im Keller. Ich fand es immer schön, dass es ein Familienbetrieb war und das ich dann als Kind einfach runterlaufen und zugucken konnte, wenn der neue Wein abgefüllt wurde. Und so wird man damit dann irgendwie groß und lernt es dann auch zu schätzen und bekommt dann auch die Liebe zum Beruf.

2013-08-04 18.02.25Hatte das Einfluss auf Ihren späteren Berufswunsch? Klar auf jeden Fall. Ich fand es als Kind immer ganz toll, da zuzusehen und den Betrieb meiner Eltern mitzuerleben. Aber ich muss sagen, das später selber zu machen kam dann eigentlich erst, als ich angefangen habe Wein zu trinken, und als ich dann gemerkt habe, was dabei wirklich rauskommt bei dieser tollen Arbeit. Wie vielfältig Wein ist und das war dann auch der Punkt, wo ich gesagt habe, das will ich dann beruflich selber machen.

Wie kommt man auf den Gedanken, Weinkönigin zu werden? Der Job ist doch, neben Ihrem Weinbaustudium, sicherlich sehr zeitaufwendig? Ja das stimmt. Das war bei mir so: Ich war als Kind in der Kindertagesgruppe in unserem Ort und da ist man dann öfters mal auf Festen aufgetreten, wo eben die Weinkönigin dabei war. Und dann war es als Kind so, ah tolles Kleid und die schicke Krone, das will man dann auch gerne mal machen. Ortsweinkönigin war immer ein Kindertraum. Je älter ich dann wurde habe ich gemerkt, ok das ist nicht nur das Kleid und die Krone, sondern da steckt noch viel mehr hinter. Und als dann eben auch berufliches und die Leidenschaft zum Wein kam bin ich dann Ortsweinkönigin in meinem Ort geworden. Und da hab ich einfach gemerkt, wie toll es ist, andere Menschen vom Wein zu begeistern. Wenn man wirklich hinkommt und denen erzählt von der Gegend, wie der Wein angebaut wird, was das Besondere daran ist, und man merkt man kann die Menschen erreichen und kann bei denen auch eine gewisse Begeisterung entfachen. Das fand ich toll in der Zeit als Ortsweinkönigin. Und da hab ich dann gesagt, Mensch, das fürs Anbaugebiet Mosel dann noch größer zu präsentieren, das wäre eine tolle Sache.

Restaurant Kartoffelkiste in Trier

Restaurant Kartoffelkiste in Trier

Unser Leser Markus Meier (Gastronomiegeflüster) möchte gerne wissen, wie sieht der Tagesablauf einer Weinkönigin aus? Ja, das ist ganz unterschiedlich. Momentan bin ich irgendwo zwischen Uni und Weinköniginnenjob. Soviel wie es geht besuche ich natürlich noch die Uni, mein Weinbaustudium. Im Moment steht aber das Amt als Mosel-Weinkönigin im Vordergrund. Und da ist es ganz unterschiedlich. Die letzten zwei Tage war ich auf Herbstpressereise. Da hieß es dann wirklich von morgens bis abends Königinnendasein. Ich habe dann die Presseleute begleitet, die die verschiedenen Weingüter besucht und sich die Landschaft angeschaut haben. Wein und Architektur war ein Thema. Und dann gibt es andere Tage, da steht eher abends ein Termin an, dann hat man tagsüber noch ein bisschen Privatfreizeit und geht dann erst abends zu den Terminen. Also ganz unterschiedlich.

Im Gespräch mit der Mosel-Weinkönigin, Kathrin Schnitzius

Im Gespräch mit der Mosel-Weinkönigin, Kathrin Schnitzius

Hier geht es zum zweiten Teil des Interviews mit der Mosel-Weinkönigin Kathrin Schnitzius und den Rheinland-Pfalz Bloggern.

Bild und Text: Nicola Dülk

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Weinhotel mit Wellnesstürmchen in Brauneberg

Herzlich Willkommen im Brauneberger Hof

Herzlich Willkommen im Brauneberger Hof

In unserer Serie Wellnesshotels zum Wohlfühlen in Rheinland-Pfalz möchten wir heute eine weitere Wellnessoase vorstellen. Das kleine aber feine Landidyll Wellness- und Weinhotel Brauneberger Hof in Brauneburg/Mosel. Weiterlesen

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